Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart

1756 in Salzburg geboren, 1791 in Wien gestorben. In gut 35 Jahren entstand ein Werk, das die europäische Musik neu vermessen hat — und das immer wieder nach Augsburg zurückführt.

Wunderkind und Reisender

Von 1762 an führten Reisen die Familie Mozart nach München, Wien, Paris, London, in die Niederlande und mehrfach nach Italien. Wolfgang lernte auf diesen Reisen die unterschiedlichsten Musiksprachen kennen und verwandelte sie in eine eigene, unverkennbare Tonsprache.

Augsburg 1777

Im Oktober 1777 hielt sich Mozart auf dem Weg nach Paris in Augsburg auf. Hier begegnete er dem Orgel- und Klavierbauer Johann Andreas Stein, dessen Instrumente er in einem berühmten Brief an den Vater überschwänglich lobte — Steins Hammerflügel prägten sein Klangideal nachhaltig. In Augsburg lebte auch seine Cousine Maria Anna Thekla Mozart, das „Bäsle“, Adressatin einiger der übermütigsten Briefe der Musikgeschichte.

Das Werk

Über 600 Werke sind überliefert: 22 Opern und Bühnenwerke von „Idomeneo“ über „Le Nozze di Figaro", „Don Giovanni" und „Cosi fan tutte" bis zu „La Clemenza di Tito" und „Zauberflöte“, mindestens 41 Sinfonien (darunter „Pariser", „Prager", „Linzer", „Haffner" und „Jupiter"), Klavierkonzerte, Kammermusik, Kirchenmusik und das unvollendete Requiem. Sie stehen im Zentrum der satzungsgemäßen Aufgabe der Deutschen Mozart-Gesellschaft: der praktischen und wissenschaftlichen Pflege dieses Werkes.

Mozart heute hören

Unsere Konzerte setzen auf historisch informierte Aufführungspraxis. Auf Instrumenten der Mozartzeit — Fortepiano, Barockvioline, Traversflöte — wird hörbar, wie sinnlich und rhetorisch diese Musik gedacht war.