Mittwoch, 11. März 2026 · 19 Uhr · Leopold Mozart Haus
Mozarts Zeitgenossen
Violinsonaten von Ignaz von Beecke, Franz Xaver Sterkel und Hugo von Kerpen.
- Cynthia Roberts, Violine (Juilliard School of Music)
- Christoph Hammer, Hammerflügel von Johann Andreas Stein 1785
Zu Mozarts Zeiten waren die Sonaten Sterkels, die in einzigartiger Weise den Mannheimer Orchesterstil auf den neuen Hammerflügel übertrugen, die populärsten Werke im Druck. In der Augsburger Universitätsbibliothek liegen dagegen kaum wahrgenommen die originalen Manuskripte zweier Violinsonaten des Oettingen-Wallerstein'schen Hofintendanten Beecke mit seinem ganz individuellen Kompositionsstil. Und auch die Violinsonaten Kerpens sind spannende Werke eines klassischen Aufbruchs.
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Mittwoch, 22. April 2026 · 19 Uhr · Leopold Mozart Haus
Böhmische Komponisten der Klassik
Klavierwerke u. a. von František Xaver Dušek, Johann Baptist Wanhal, Leopold Antonín Koželuch, Josef Mysliveček und Josef Antonín Štěpán.
- Studierende des Leopold Mozart College of Music
Ein Abend mit der reichen böhmischen Klaviermusik der Mozartzeit, vorgetragen von jungen Studierenden des Leopold Mozart College of Music.
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Mittwoch, 6. Mai 2026 · 19 Uhr · Leopold Mozart Haus
Leise Töne und stille Empfindungen
Sonaten der Empfindsamkeit von C. P. E. Bach, Mozart, C. F. Zelter und J. C. F. Bach.
- Jermaine Sprosse, Clavichord nach Johann Andreas Stein 1762
- Clavichord nach Hieronymus Albrecht Hass 1763
Im 18. Jahrhundert war das Clavichord das zentrale Instrument nicht nur zum Üben oder Komponieren, sondern vor allem für die hohe Kunst des empfindsamen Ausdrucks, wie Carl Philipp Emanuel Bach es in seiner berühmten Clavierschule beschreibt: „Aus der Seele muss man spielen und nicht wie ein abgerichteter Vogel.“ Jermaine Sprosse, ein international gefragter Spezialist für historische Tasteninstrumente, moderiert das Konzert und führt in die besondere Klangwelt dieser Instrumente ein.
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Mittwoch, 3. Juni 2026 · 19 Uhr · Leopold Mozart Haus
Frauenkomponistinnen rund um Mozart
Klavierwerke von Marianna Martines, Josepha Auernhammer, Maria Theresia von Paradis u. a.
- Dr. Patricia Gil (Cornell University, USA)
- Hammerflügel von Johann Andreas Stein 1785
„Würden es mir die männlichen Kunstgenossen verzeihn, wenn ich als Frauenzimmer — und sogar als gesichtsloses Frauenzimmer — es wagte, mich mit ihnen zu messen?“ Dieser Satz von Maria Theresia von Paradis weist auf den schweren Stand hin, den Frauen als Komponistinnen im 18. Jahrhundert hatten. Und dennoch schufen einige herausragende Werke, die bis heute im Schatten ihrer Zeitgenossen stehen. Patricia Gil hat intensiv zu diesem Thema geforscht und verbindet ihr Konzert mit einer Moderation.
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Mittwoch, 7. Oktober 2026 · 19 Uhr · Leopold Mozart Haus
Io far l'amore così
Mozart und sein Schüler Francesco Pollini.
- Aco Bišćević, Tenor und Hammerflügel (Johann Andreas Stein 1785)
Francesco Pollini (1762–1846), ein aus Slowenien stammender Tenor und Pianist, war Freund und Schüler Mozarts und wurde später einer der bedeutendsten Klavierpädagogen Europas. Mozart komponierte eigens für ihn, und als Pollini in Mailand den jungen Vincenzo Bellini unterstützte, widmete dieser ihm seine Oper „La Sonnambula“. Im Konzert erklingen Werke aller drei Komponisten — wie schon Pollini es wohl praktizierte, begleitet sich Aco Bišćević selbst am Hammerflügel.
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MITTWOCH, 9. DEZEMBER 2026 · 19 UHR · Leopold Mozart Haus
Salterio & Fortepiano
Werke u. a. von Florido Ubaldi, Leopold und Wolfgang Amadé Mozart sowie Johann Christian Bach.
- Franziska Fleischanderl, Salterio
- Bernhard Prammer, Hammerflügel von Johann Andreas Stein 1785
Das Hackbrett mit seinem zauberhaften Klang war im Barock als Salterio ein sehr beliebtes Instrument. Die Echo-Klassik-Preisträgerin Franziska Fleischanderl ist nicht nur Virtuosin auf diesem Instrument, sondern hat auch eine grundlegende Doktorarbeit darüber verfasst. Im Zusammenspiel mit dem Linzer Domorganisten und Cembalisten Bernhard Prammer verspricht die Kombination von originalem Hammerflügel und Salterio ein einmaliges Erlebnis.
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